4. OKTOBER - WELTTIERSCHUTZTAG
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Franz von Assisi wurde im Mittelalter (1182) in dem kleinen Städtchen Assisi geboren Er war ein Kind reicher
Eltern. Er interessierte sich aber nicht für deren Geschäfte und ging lieber auf Reisen.
Nach einer schweren Krankheit wurde Franz sehr gläubig. All sein Geld verschenkte er an die Armen. Trotz seiner
Armut war er aber immer fröhlich und zu allen Menschen gut.
Er lebte in Wäldern oder in Klöstern. Er freute sich an der Natur. Er liebte die Blumen, Pflanzen und vor allem die
Tiere.
Es wird erzählt, dass die Tiere, mit denen er sprach, ganz zahm wurden. Kurz vor seinem Tod schrieb er noch
eine Lobpreisung an Gott. Darin fordert er alle Geschöpfe auf (Tiere und Menschen), Gott zu lieben.
“Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches
Recht auf Schutz.“ (Franz von Assisi)
Franz von Assisi war der Begründer des Ordens der Franziskaner. Er sah das Tier als Bruder des Menschen und
der Einheitsgedanke der Schöpfung im Sinne der Gleichheit aller Menschen und Tiere war Ziel seiner Predigten.
Einführung des Welttierschutztages
1924 plädierte der Schriftsteller Heinrich Zimmermann für die Einführung des Welttierschutztages. Die erste
Veranstaltung fand am 4 Oktober 1925 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde aber abgelehnt und fand
erst am 8. Mai 1931 auf dem Internationalen Tierschutzkongress in Florenz seine Zustimmung.
Der Welttierschutztag soll alle Menschen anregen, über Tierschutz nachzudenken. Sind wir die höhergestellten
Wesen? Und wenn, was gibt uns das Recht, Tiere für egoistische Zwecke zu missbrauchen? Man denke nur an
Tierversuche, Käfighaltung von Hühnern, Nerze, die ihr Leben für "schmucke" Mäntel lassen müssen, qualvolle
Tiertransporte, Klonen von Nutztieren,….. Die Liste wäre lang, viel zu lang und endet zu Hause, dort, wo man
seine eigenen Tiere quält, schlägt und demütigt. Nicht alle, aber einfach noch immer zu viele.
Am 4. Oktober ist Welttierschutztag, es wird Zeit, dass wir aufwachen und unsere Tiere ehren und schützen und
beschützen vor uns selbst.